Bei vielen Patientinnen gehen eine kleine und eine hängende Brust Hand in Hand. Am häufigsten betrifft das Frauen, die mehrere Kinder bekommen und gestillt haben: Nach der vorübergehenden Volumenzunahme, die die Halteligamente schädigt, kann die Brust leer und erschlafft bleiben.
In diesen Fällen würde das bloße Einsetzen von Implantaten bei einer Brustvergrößerung das Implantat im Verhältnis zur hängenden Brust zu hoch platzieren – mit einem inakzeptablen Ergebnis. Eine Bruststraffung allein würde die Brust dagegen nicht ausreichend füllen, da oft wenig Brustgewebe vorhanden ist. Beide Eingriffe müssen daher zu einer Straffung mit Implantaten kombiniert werden, die anspruchsvoller ist als jeder Eingriff für sich.
Die beiden Eingriffe verfolgen nämlich entgegengesetzte Ziele. Die Brustvergrößerung erhöht das Volumen der Brust und damit die Hautfläche, die sich anpassen muss; die Mastopexie verkleinert die Hautfläche, um Brust und Brustwarze anzuheben. Der kombinierte Eingriff muss die Brust durch Verkleinerung des Hautmantels anheben und dennoch genug Haut für das neue Implantatvolumen lassen. Zudem müssen die Durchblutung der Brustwarze erhalten, die Narben begrenzt und ein schönes, dauerhaftes Ergebnis erzielt werden – alles in einer Operation. Deshalb gilt die Augmentations-Mastopexie unter Chirurgen als der anspruchsvollste Brusteingriff.
Vorher und nachher


Vertikale Bruststraffung mit runden Implantaten Motiva 245 cc. Kontrolle nach einem Jahr.


Vertikale Bruststraffung mit Implantaten Motiva 245 cc, Dreiviertelansicht. Dieselbe Patientin. Kontrolle nach einem Jahr.


Bruststraffung mit Implantaten nur über vertikalen Zugang, mit Angleichung der Brustwarzen, runde Implantate Motiva 320 cc. Kontrolle nach einem Jahr.


Bruststraffung mit Implantaten nur über vertikalen Zugang, mit Angleichung der Brustwarzen, runde Implantate Motiva 320 cc, Dreiviertelansicht. Dieselbe Patientin. Kontrolle nach einem Jahr.


Bruststraffung mit Implantaten.


Bruststraffung mit Implantaten.
