Bruststraffung (Mastopexie)

Alter, Veränderungen nach einer Schwangerschaft, starker Gewichtsverlust oder Übergewicht können zum Absinken der Brust (Ptosis) führen. Das kann das Selbstwertgefühl einer Frau beeinträchtigen, und nur die Chirurgie kann wieder eine ästhetisch ansprechende Brust herstellen. Die Mastopexie ist der Eingriff, der die Brust formt und stützt, wobei vor allem der Hautmantel behandelt wird, ohne das Volumen zu verringern.

Das Hauptproblem in diesen Fällen ist das Absinken des Brustwarzen-Warzenhof-Komplexes, der sich allmählich von seiner natürlichen Position entfernt und unter die Unterbrustfalte rutscht.

Operationstechnik

Der Eingriff erfolgt fast immer in Vollnarkose und dauert etwa drei Stunden; in manchen Fällen ist eine örtliche Betäubung mit Sedierung möglich. Die Drüse wird ohne nennenswerten Volumenverlust geformt und angehoben. Die Mastopexie ähnelt der Brustverkleinerung, doch hier wird der Brustwarzen-Warzenhof-Komplex bei minimaler Formung der Drüse versetzt, während der Hautmantel umfangreicher behandelt wird.

Die Narben ähneln denen der Brustverkleinerung, sind aber je nach Ausgangslage und Technik oft kürzer. Im besten Fall genügt ein Schnitt um den Warzenhof, manchmal mit einer kurzen senkrechten Narbe. Die Narben liegen so, dass ein normaler BH sie verdeckt; sie brauchen einige Monate, um sich an die umgebende Haut anzugleichen, und gelegentlich ist eine Korrektur in örtlicher Betäubung nötig.

Eventuelle Dehnungsstreifen werden weniger, da Haut entfernt wird, und sehen dank der Spannung der neu geformten Brust besser aus.

Weitere Informationen

Die Mastopexie kann ambulant erfolgen oder eine Übernachtung im Krankenhaus erfordern. Häufigkeit der Verbandswechsel und Zeitpunkt der Fadenentfernung hängen vom Einzelfall und der gewählten Technik ab. Wenn auch der obere Teil der Brust leer ist, kann die Mastopexie mit Brustimplantaten kombiniert werden, um ein schöneres Ergebnis zu erzielen.

Nach dem Eingriff wird vier Wochen lang ein Stütz-BH getragen. Es bestehen keine nennenswerten Komplikationsrisiken; nach diesem Eingriff kann das Stillen jedoch erschwert sein, und die Empfindlichkeit der Brustwarze kann längere Zeit verändert sein.

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